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Who is Who in der VBA

Zur eigenen Person: 1947 wurde ich Berlin-Kreuzberg geboren. Als ich 3 Jahre alt war, verstarben meine Eltern und ich wuchs bei meinen Großeltern in der Reichenberger Straße, Ecke Glogauer Straße auf.

Zur Glogauer Straße kommen wir noch später. Bei der Firma Borsig beendete ich eine Lehre als Maschinenbauschlosser. Im Anschluss besuchte ich 3 ½ Jahre, 4 x in der Woche Abendschule Beuth. Nach dieser Zeit war ich dann Maschinenbautechniker. 1967 war es endlich soweit! Ich hatte genug gespart und konnte bei NSU-Mehner meinen ersten NSU kaufen. Eigentlich wollte ich einen NSU TT 1150 ccm. Aber der Verkäufer, Herr Lordchek meinte, es reiche auf ein 1000 c. Stimmt, denn ich hatte auch nur das Geld für einen 1000 c. Eine Probefahrt wurde vereinbart, die sich dann folgendermaßen abspielte: Herr Lordchek fuhr mit mir als Beifahrer vom Mehringdamm zu meinen Großeltern, und dann begutachteten wir alle Vier aus dem Fenster den NSU 1000 c. Großvater fragte: „Ist das Auto für den Bengel gut“? „Ja“ war die Antwort des Verkäufers. Der Kaufvertrag wurde von meinem Großvater unterschrieben, denn ich war mit meinen 20 Jahren noch nicht volljährig. Damals war man erst mit 21 Jahren volljährig. Zum Abschluss gab es für Herrn Lordchek und Großvater einen Schnaps und eine Zigarre wurde geraucht. Dann fuhr Herr Lordchek wieder mit mir als Beifahrer zum Mehringdamm. Das war meine Probefahrt, aber der NSU-Virus war geboren. Ich mietete auf dem Garagenhof in der Glogauer Straße eine Garage, damit ich einen Platz hatte, um bei Bedarf an meinem NSU zu schrauben. Damit begannen die ersten eigenen Tuningversuche.
Es gab ab und zu Besuch von Hajo Krüger und deren Eltern, die ebenfalls dort eine Garage hatten. Der Vírus verstärkte sich und der Eintritt in die NSU – Fahrergemeinschaft ließ nicht lange auf sich warten.

Es folgten wunderbare Jahre des Motorsports. (Überwiegend Slalom – als ONS – Ausweisfahrer in Berlin 1969 – 1974.) Ein Motto hier: Montag musst wieder mit dem Auto zur Firma fahren. Trotz sehr schmalem Geldbeutel, war der Fahrerlehrgang der Firma Sachs 1972 auf dem Hockenheimring ein unvergessener Höhepunkt. An- und Rückfahrt per Achse, wobei das Motto immer mitfuhr. Aufgrund privater Veränderung, wurde der Virus für ein paar Jahre eingefroren. Anfang 1999 taute der Virus wieder auf und ein gebrauchter NSU TT wechselte von Köln nach Berlin. Als erstes fanden Verbesserungen am Fahrwerk statt. Außerdem wurde der Motor zerlegt und mit Hilfe der Firma Schmidt frisiert. Nach Zusammen- und Einbau musste ein Besuch bei der Firma IOZ gemacht werden. Die Weber-Doppelvergaser wurden auf dem Prüfstand optimiert, sodass am Hinterrad ca. 80 PS gemessen wurde. Der Einbau eines Tripmasters war die Voraussetzung, um mit meiner Frau Oldtimer-Rallys zu fahren. (3 x Hamburg – Berlin, Hamburger Stadtparkrennen, Hansehistorik, diverse VBA – Veranstaltungen, Rally Avus usw.) Der Spaß stand immer im Vordergrund und freuten uns, wenn wir gut angekommen sind. Immer nach dem Motto von Gasolin: „Nimm Dir Zeit und nicht das Leben“. Aus familiären und beruflichen Gründen gibt es seit 2013 eine Auszeit. Zurückliegend wurde die neue VBA gegründet, in die ich sofort eingetreten bin. Ich freue mich immer auf den 3. Donnerstag im Monat, weil es stets schöne und informative Gespräche mit Gleichgesinnten gibt. P.S. – 1999 gab es per Zufall ein Zusammentreffen von 8 NSU – Leuten. Noch heute treffen wir uns regelmäßig als NSU – IG.

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