VBA Aktivitäten

Hallo zusammen!
Der VBA & Friends Cup– eine tolle Idee unseres Vorsitzenden Jürgen – ist inzwischen Geschichte. Die jeweiligen Veranstaltungen der mitwirkenden Motorsport Clubs - MSC Südwest, Victory Team und die VBA – wurden letztlich zusammen gewertet und erstmalig auch Geldpreise für die drei Gesamterstplazierten ausgegeben, ( 300, 200,100 Euro ,-) Der dritte und letzte Lauf hierzu – die Bamor Motor Classic – vom MSC Südwest, wurde am Samstag, dem 17. 8. 17 ausgetragen.

Eine gut organisierte Veranstaltung, eine Mischung aus Turniersport und leichter Rallye, begleitet von gutem Wetter, führte vom Süden Berlins kurz durch Brandenburg und wieder zurück nach Berlin. Ein ausreichendes Frühstück, ein wirklich gutes Mittagessen und abschließend am späten Nachmittag Kaffe und Kuchen versorgten die Teilnehmer hinreichend und waren im Nenngeld enthalten. Eine gute Streckenführung, begleitet von verschiedenen Wertungsprüfungen rundete den Samstag positiv ab. Wenn, ja wenn da nicht die verschiedenen Veranstalter üblichen Turniersportaufgaben gewesen wären.

Für uns Rallyefahrer ein Horror und so etwas wie ein Lotteriespiel. Dank unserer Erfahrung und Praxis, was das Handling mit dem Auto angeht, kann zwar jeder in seine enge Garageneinfahrt hinein manövrieren, aus dem Stand aber exakt 7 Meter vorfahren, erwies sich doch schwieriger als vorher angenommen. Auch genau mittig zwischen zwei Stangen anzuhalten, nach rechts und links zentimetergenau den gleichen Abstand hinzubekommen, ist leichter gesagt, als getan. Desgleichen erwies es sich als nicht so einfach, genau 1,11 Meter parallel neben einem liegenden Balken zu halten. Da die jeweiligen falschen Abstände, in Zentimetern gemessen, auch die entsprechenden Minuspunkte ergab, kann man sich vorstellen, wie schnell man auf astronomische Gesamtpunkte kam. Da helfen dann auch keine tröstenden Worte der durchweg freundlichen Sportwarte. Apropos Sportwarte – einige hatten scheinbar eine so schlecht zu lesende Handschrift, das der Auswerter am Schluss seine liebe Mühe mit dem Entziffern der eingetragenen Zahlen hatte.

Das führte dazu, das die Siegerehrung sich hinzog, weil mehrmals die Ergebnisse korrigiert werden mussten. So übrigens auch bei uns – auf Nachfrage, woher denn die maximale Punktzahl von 40 bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung herkommen, wurde der Fehler falsch ausgelesener Zahlen erkannt und nach der Veranstaltung korrigiert. Fazit – plötzlich waren wir 2. in der Klasse, ein anderer fälschlicherweise jedoch vorher gekürt worden. Egal, das Ergebnis wird im Netz offiziell berichtigt, der Topf dann nachgereicht, die Anstrengungen waren also nicht umsonst. Was den o.e. Cup angeht, musste man konstatieren, dass die unterschiedlichen Veranstaltungen in der Form halt nicht kompatibel sind und sich somit eine Wiederholung nicht anbietet, zumal das Ziel, gegenseitig Teilnehmer zu generieren, leider verfehlt wurde. Soweit hierzu,

Wolf und Sanja Böttcher